Dienstag, 28. Februar 2006

Großartig - neue Musik en masse - Vergleich Pandora und last.fm

Da ich gerne Musik hören und gute Musik genieße, versuche immer wieder neue Musik zu finden, die genau zum eigenen Geschmack passt.
In der letzten (nicht der aktuellen) ct wurden mehrere Musikvorschlagssysteme vorgestellt und verglichen. Ich habe jetzt http://www.last.fm/ und http://www.pandora.com/ ausprobiert und bin begeistert. Auf beiden Sites wird anhand der eigenen Lieblingssong oder Lieblingsinterpreten sofort ein kostenloses Radio gestartet, das nur Musik spielt, die ganz ähnlich dem ist, was man mag.

Der Unterschied:

last.fm

Auf der Webseite kann einfach der Name einer Band oder eines Künstlers eingegeben werden, der einem besonders gut gefällt. Last.fm stellt dann automatisch und völlig umsonst einen Radiosender zusammen, der ausschließlich Musik spielt, die ähnlich dem des eingegebenen Künstlers ist. last.fm stützt seine Song-Vorschläge auf die Daten von vielen Usern. Das technische System hinter last.fm nennt sich Audioscrobbler und basiert auf Playlisten aus Winamp, dem Windows Media Player oder anderen Softwareplayern. Diese Playlisten werden von einem kleinen Plug-In, welches freiwillig auf dem eigenen Rechner installiert werden kann, an einen zentralen Server von Audioscrobbler geschickt und dort ausgewertet. last.fm liefert einem eine Liste mit empfohlener Musik sowie eine Liste mit Leuten, welche den gleichen Musikgeschmack haben. Weiter zeigt last.fm die persönlichen Charts des Users an.


Vorteile:

  • Ich kann jeden beliebigen Interpreten oder Song eingeben und bekomme sofort ähnliche Musik empfohlen.

Nachteile:

  • Um persönliche Empfehlungen zu bekommen, die auf meinem Musikgeschmack basieren, muss ich zuerst ein Plug-In in iTunes (oder andere Player) installieren und damit einige Songs spielen - erst wenn ich einige Songs gespielt habe, bekomme ich auch gute Vorschläge.

pandora

Auch auf der Webseite des Pandora-Projekts kann sich jeder Nutzer sein eigens Webradio zusammenstellen. Ähnlich wie bei last.fm reicht auch bei Pandora die Eingabe eines Künstlers oder eines Songtitels, um ein Radioprogramm mit ähnlichen Songs zu starten.
Hier basieren die Vorschläge jedoch nicht auf den Geschmäckern einer Community. Statt dessen hat sich ein Team von Musikliebhabern hingesetzt und in einem Zeitraum von fünf Jahren 300.000 Songs angehört und nach über 400 Kriterien katalogisiert. Mein erster Eindruck ist sehr gut. Pandora spielte mir Titel und Interpreten vor, von denen ich noch nie gehört habe, aber die mir auf Anhieb gefielen.

Dienstag, 14. Februar 2006

"Wer überall ist, ist nirgendwo."

Schönes Zitat von Seneca.