Samstag, 18. Juli 2009

Social Shopping bei Zappos - my.zappos

Im Online-Schuhmarkt ist zur Zeit viel Bewegung. Die größte Überraschung war für mich, dass Zappos vor 22 Stunden mit my.zappos eine Art Social-Shopping-Site gelauncht hat:


Wenn man sich eingeloggt hat kann man als erstes seinen Kleiderschrank füllen und sein Twitter- und Facebook-Profil mit dem my.zappos-Profil verknüpfen.

Welche Funktionen im Detail drinstecken werde ich mir mal in Ruhe anschauen.

Insgesamt passiert ja viel bei Zappos: Nachdem schon länger mit Zappos.zeta eine neue Version der Website online ist, probiert Zappos inzwischen unter explore.zappos auch eine Visual Search /Ähnlichkeitssuche aus, die meines Erachtens besser ist, als die von z.B. like.com oder anderen Wettbewerbern und von Modista stammt:


Im deutschen Onlinemarkt für Schuhe war in den letzten Wochen Ladenzeile.de die größte Innovation. Mit Ladenzeile.de gibt es jetzt nach smatch immerhin die zweite deutsche Social-Shopping-Site für Mode. Ladenzeile hat derzeit den Schwerpunkt Schuhe, biete aber auch Taschen, Mode und Möbel. Übrigens auch mit einer visuellen Ähnlichkeitssuche.
Recht altbacken wirkt dagegen der Relaunch von Deichmann, von dem ich kein Bild posten kann, da die Seite scheinbar gerade offline ist.

Im Frühjahr gab es ja bereits den Relaunch von Görtz (siehe älterer Beitrag).

Kommentare:

  1. Hallo Herr Boersma,

    interessant wird in Zukunft sein, wie es mit Zappos nach dem Aufkauf durch Amazon für 850 Millionen US Dollar weitergeht.
    Wird die Spaß-Firma und die Kultur, die Zappos ja letztendlich neben ihrem Service ausmacht bestehen bleiben? Ich bin gespannt.

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  2. für das schuhe kaufen online sehe ich nicht viel potential. gewisse sachen muss man fühlen und probetrage, sonst ist kein kauferlebnis da.

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  3. @shibumi

    also ich sehe beim online schuhe kauf keine großen probleme, da es wie bei allen fernabsatzverträgen das rückgaberecht gilt.
    D.h. wenn die schuhe nicht passen gehen sie eben wieder per paket zurück an den händler.

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  4. Der Online-Kauf von Schuhen bietet aus meiner Sicht ein hohes Potential. Auch wenn der deutsche Markt noch etwas hinterher hinkt, realisieren die amerikanischen Onlineshops schon hohe Umsätze. Ein Kauferlebnis wird auch bei z.B. Zappos geschaffen. Und durch kostenlose Rücksendungen gibt es kein Risiko für den Käufer.
    Die Kunst für einen Schuh-Onlineshop wird es sein, die Unsicherheit der Kunden im Vorfeld zu reduzieren und die Kundenzufriedenheit zu steigern, so dass dann auch mit relativen geringen Retourenquoten wie bei Zappos (ca. 38% - siehe http://www.excitingcommerce.de/2009/07/zappos-kennzahlen.html ) das Geschäft auch für den Händler rentabel ist.

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  5. Na so wirklich hat sich zappos ja nicht durchgesetzt würde ich sagen. Da haben auch die ganzen amazon millionen nicht geholfen

    vg Jörg

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