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Dienstag, 11. Mai 2010

Web-Exzellenz im E-Commerce

Nachdem ich jetzt lange keine Zeit mehr gefunden habe, um zu bloggen, jetzt ein Beitrag über den ich mich besonders freue.

Ein Grund weshalb die Zeit knapp war, lag darin, dass ich damit beschäftigt war an einem Buch zu arbeiten. Im Rahmen meiner Arbeit bei diligenZ habe ich an der Herausgabe eines neuen Buches mitgearbeitet und freue mich, das es jetzt fertig ist.

Das Buch "Web-Exzellenz im E-Commerce: Innovation und Transformation im Handel" haben wir gemeinsam mit Prof. Dr. Gerrit Heinemann, der ja schon einige interessante Bücher zum Online-Handel geschrieben hat, im Gabler Verlag herausgebracht.

Obwohl die Umsätze im E-Commerce rasant steigen und dadurch insbesondere die Umsatzanteile des klassischen Kataloghandels zurückgehen, glauben immer noch viele Entscheider, dass der Online-Handel nach den bisherigen Prinzipien und Regeln des Handels funktioniert. Diese eindeutig falsche Einschätzung ist auch heute noch weit verbreitet. Dabei ist das Internet weit mehr als ein weiterer Vertriebskanal. Es ist eine revolutionäre Technologie, die den Handel grundlegend verändert und neu definiert hat. Alle Aspekte des Handels und des Kundenverhaltens werden dadurch tangiert und nachhaltig transformiert und die wesentlichen, wirklich tief greifenden Veränderungen stehen vermutlich erst noch bevor.

Das Buch soll einen Beitrag zum besseren Verständnis und zur zukünftigen Bewältigung der Herausforderungen leisten, denen die Entscheidungsträger im Online-Retailing sowie auch im klassischen Handel gegenüberstehen.

Hierzu haben wir insgesamt 19 Beiträge von bekannten und weniger bekannten Autoren, die unterschiedliche Aspekte des E-Commerce anhand von Fallbeispielen beleuchten. Die Beiträge haben auch aus meiner Sicht - wie schon Alexander Graf hier geschrieben hat - eine unterschiedliche "Flughöhe" und sind somit für Einsteiger und Fortgeschrittene interessant.

Hier die einzelnen Autoren und Beiträge:

  1. Gerrit Heinemann
    Aktuelle Situation und zukünftige Herausforderungen im E-Commerce
  2. Thorsten Boersma
    Warum Web-Exzellenz Schlüsselthema für erfolgreiche Händler ist
  3. Andreas Haug, Rainer Hillebrand
    Innovationsmanagement im Digital Business
  4. Christian Heitmeyer, Sanjeevan Naveenthirarajah
    Online Customer Segmentation in Shopping-Clubs
  5. Marcus Krekeler
    Suchmaschinen als zentrale Traffic-Quelle im digitalen Zeitalter
  6. Kathrin Haug, Jérémy Küper
    Das Potenzial von Kundenbeteiligung im Web-2.0-Online-Shop
  7. Tim E. Fischer
    Twitter – What’s happening?
  8. Jan-Dieter Schaap
    Handel mit Herz und Verstand
  9. Olaf Rotax
    Neue Internet-Service-Geschäftsmodelle revolutionieren den E-Commerce-Markt
  10. Uly J. Wolters
    E-Ventures in Osteuropa
  11. Christian Leybold
    Erfolgreiche Internationalisierung von Online-Pure-Plays
  12. Torsten Spandl
    Flagshipstore goes online
  13. Matthias Peters
    Umgang mit Kanalkonflikten im Multi-Channel-Handel
  14. Michael Baumgardt
    Kooperative Online-Kanäle im Großhandel zur Kundenbindung
  15. Michael Meyer
    Multi-Channel-Fulfilment – Quick-on-click in der Fashionbranche
  16. Marc Schwieger
    Vom Einkaufsnetz zur Shopping-Welt im Internet
  17. Björn Schäfers
    Social Shopping für Mode, Wohnen und Lifestyle am Beispiel smatch.com
  18. Gerrit Heinemann, Ralf Pütmann
    Online-Marketing als Baustein einer Retail-Brand-Strategie
  19. Alexander Graf
    Das Transparenzdilemma im Internet
Das Buch gibt es bei Amazon oder auch direkt bei Gabler.

Mittwoch, 26. November 2008

Die 20 Top Artikel deutscher Ecommerce-Blogs


Dieser Beitrag ist ein Ergebnis der vielen Anregungen und Ideen, die ich am Wochenende auf dem Barcamp in Hamburg in interessanten Sessions bekommen habe. In dem obigen Widget finden sich die aktuell besten Artikel aus ausgewählten deutschen Ecommerce Blogs. Die Artikel sind danach bewertet, wieviel Leser über den Artikel gebloggt, getwittert, ihn kommentiert, gebookmarked oder angeklickt haben. Weitere Infos zu der genauen Vorgehensweise finden sich hier.

Diese Auswahl der besten Artikel ist immer aktuell, so dass man bei Bedarf diesen Artikel bookmarken kann. Ebenso läßt sich das Widget durch Klick auf den "Options"-Button auf (fast) jede beliebige Seite übernehmen. Weiter kann der Feed mit der Auswahl der besten Artikel durch Klick auf den RSS-Button oben im Widget in den eigenen Feedreader übernommen werden.
Somit eine gute Möglichkeit für alle gestreßten Manager oder Web 2.0 Geeks auch mit wenig Zeit nicht den Überblick zu verlieren.

Dienstag, 2. September 2008

Google Chrome - der Turbo-Browser

Wieder zurück aus dem Urlaub lese ich heute, dass Google "Google Chrome" launcht - den Google Internetbrowser. Eigentlich interessieren mich neue Browser nicht so sehr - auch Firefox hat mich nicht besonders begeistert, so dass ich (als nicht-Apple-User) weiterhin meistens mit dem Internet Explorer 7 unterwegs bin. Einzig beim parallelen Aufrufen von vielen Tabs nutze ich den Firefox, da dieser nach einem Absturz - was beim IE 7 hin und wieder nervt, denn dann kann man wieder von Null anfangen - alle Tabs beim nächsten Start automatisch wiederherstellt.

Trotzdem habe ich nach 21 Uhr unter Google Chrome den Browser runtergeladen und installiert - ruck zuck und ohne Probleme. Jetzt nachdem ich den Browser skeptisch benutzt habe, bin ich von der Geschwindigkeit begeistert. Endlich ein Turbo-Browser. Während die Geschwindigkeitsunterschiede bei anderen Browsern für mich subjektiv nicht spürbar waren, kommt mir Google Chrome deutlich schneller vor. Auch Sites mit eher längeren Ladezeiten wie z.B. Flickr oder Netvibes werden viel schneller geladen.
Das liegt scheinbar an der deutlich schnelleren JavaScript-Engine, die Google Chrome verwendet. Laut ersten Benchmarks bei Golem: Googles Browser kann sich also erheblich von der Konkurrenz absetzen. Nimmt man die finalen Versionen der Konkurrenz, ist der Unterschied noch deutlicher. Den SunSpider-Test kann Chrome fast 15 Mal durchlaufen, bevor der Internet Explorer 7 den ersten Durchlauf vollendet hat. Opera braucht etwa drei Mal so lange, Safari doppelt so lange und nur Firefox kann zumindest ansatzweise mithalten. Beim Dromaeo-Test braucht Chrome nur etwa ein Fünftel der Zeit, die andere Browser in ihrer Endversion benötigen" - hier der Test auch als Video
Das einfache Layout wirkt frisch und angenehm reduziert - hier ein Screenshot:

Erste Nachteile aus meiner Sicht:
Der Browser läßt sich nicht nach Belieben konfigurieren. Wenn man z.B. die Favoritenleiste einblendet, sind diese (automatisch bei der Installation vom Internet Explorer importierten Favoriten) strikt nach Alphabet sortiert, d.h. es kommen nicht zuerst alle Ordner und dann die einzelnen Favoriten, sondern Ordner und Favoriten werden gleichrangig behandelt.
Na, mal sehen, wie der Google Chrome nach der Beta-Phase aussieht.
Auf jeden Fall erst Mal ein überraschend frischer und schneller Browser - guter Job für einen Neuling auf diesem Gebiet.